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Zwangsversteigerung: Immobilien in Deutschland finden und mit KI-Analyse bewerten

Bei einer Zwangsversteigerung verwertet ein Amtsgericht eine Immobilie, um die Forderungen eines Gläubigers zu decken. Grundlage ist ein gerichtlich bestelltes Verkehrswertgutachten — kein Makler, kein Verhandlungspreis, ein öffentlicher Termin.

ZVG Pilot sammelt diese Termine aus dem Justizportal der Länder, lädt die zugehörigen Gutachten und wertet sie aus: Flächen, Baujahr, Zustand, Mängel, Belastungen und Bodenrichtwert — statt hundert Seiten PDF je Objekt.

Suche, Gutachtenauswertung, Karte und Nebenkostenrechner sind kostenlos und ohne Konto nutzbar. Ein Konto brauchen Sie nur für Merkliste und E-Mail-Benachrichtigungen.

Woher die Daten kommen

Quelle
Die Termine stammen aus dem Justizportal zvg-portal.de der Länder, derzeit von 555 Amtsgerichten. Flächen, Baujahr, Zustand und Belastungen kommen aus den Verkehrswertgutachten, die das jeweilige Gericht zur Akte veröffentlicht.
Aktualisierung
Mehrmals täglich. Neue Verfahren, verschobene und aufgehobene Termine werden übernommen, Verfahren werden nie gelöscht, sondern im Archiv mit ihrem Status geführt. Letzter Abgleich: .
Grenzen der Daten
Der Verkehrswert ist ein Gutachterwert, kein Preis — der Zuschlag kann deutlich darüber oder darunter liegen. Gerichte, die nicht über zvg-portal.de veröffentlichen, fehlen hier. Und die KI-Auswertung der Gutachten kann sich irren: maßgeblich ist immer das Originaldokument, das auf jeder Objektseite verlinkt ist.

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Zwangsversteigerungen: Immobilien günstig ersteigern

Jedes Jahr werden in Deutschland tausende Immobilien durch die Amtsgerichte zwangsversteigert — darunter Einfamilienhäuser, Eigentumswohnungen, Mehrfamilienhäuser, Gewerbeobjekte und Grundstücke. Für Käufer und Investoren bieten Zwangsversteigerungen die Möglichkeit, Immobilien deutlich unter dem Marktwert zu erwerben. Dabei entfallen Maklergebühren und der Kaufpreis wird direkt durch das Gericht festgelegt. Die rechtliche Grundlage bildet das Gesetz über die Zwangsversteigerung und Zwangsverwaltung (ZVG).

ZVG Pilot sammelt täglich alle Versteigerungstermine vom offiziellen Justizportal zvg-portal.de und analysiert die zugehörigen Gutachten automatisch per KI. So erhalten Sie auf einen Blick eine Einschätzung zu Zustand, Mängeln, Investitionspotenzial und Bodenrichtwert — ohne selbst hunderte Seiten Gutachten lesen zu müssen. Finden Sie Zwangsversteigerungen in Ihrer Nähe auf unserer interaktiven Karte mit Umkreissuche, nutzen Sie den Nebenkostenrechner zur Kalkulation von Grunderwerbsteuer und Zuschlagsgebühren oder unsere Marktstatistiken für aktuelle Preistrends und Versteigerungszahlen pro Bundesland.

Die Grunderwerbsteuer variiert je nach Bundesland zwischen 3,5 % in Bayern und 6,5 % in Nordrhein-Westfalen, Brandenburg und Schleswig-Holstein. Im ersten Versteigerungstermin gelten gesetzliche Wertgrenzen: Ein Zuschlag unter 5/10 des Verkehrswerts wird vom Gericht versagt (§ 85a ZVG), unter 7/10 kann der Gläubiger den Zuschlag verweigern (§ 74a ZVG). Ab dem Folgetermin entfallen diese Grenzen, was günstigere Erwerbsmöglichkeiten eröffnen kann.

Neben dem Zuschlagspreis fallen die Zuschlagsgebühr (ca. 0,5 %), Grundbuchkosten und ggf. Zinsen für den Zeitraum zwischen Zuschlag und Zahlung an. Eine vorherige Besichtigung der Immobilie ist nicht immer möglich — umso wichtiger ist die sorgfältige Analyse des Verkehrswertgutachtens. In unserem Ratgeber erfahren Sie alles über den Ablauf einer Zwangsversteigerung, Bietstrategien, Finanzierung und worauf Sie bei der Besichtigung achten sollten. Alle Daten werden mehrmals täglich aktualisiert und umfassen sämtliche 16 Bundesländer.

Häufig gestellte Fragen